(7 - 102/2013 - 979)*

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Samstag, 28.12.13, 9:12 Uhr: Verdammt noch mal. Es sieht echt so aus, als wenn ich alles schaffe und pünktlich zu Schmeisig vor der Bühne liege. Dann nehme ich jetzt mal die vermutlich letzte feste Nahrung des Tages zu mir. Oh je, ich krieg jetzt schon Angst.

10:14 Uhr: Dann mal los.

10:16 Uhr: Verdammt, ich glaub ich hab meine Ohrstöpsel vergessen. Guck ich jetzt nach? Ach nee, bild ich mir wahrscheinlich eh nur ein.

11:31 Uhr: Gibt´s was Schöneres als an einem Samstagmorgen mit dem ersten, äh... dritten Bier zum Frühschoppen vor der Bühne zu stehen, auf der Schmeisig gerade für 1A Atmosphäre sorgen? Wundervoll!

11:42 Uhr: Und wie geil ist eigentlich diese neue Security? Bin ich generell kein Freund von, aber alleine der Auflagen wegen ist das hier natürlich unvermeidbar. Und da hat der Herr Schwers einen richtigen Glücksgriff gelandet. Äußerst freundlich und die beiden Typen vor der Bühne gehen bei Schmeisig so richtig ab. Einer der beiden springt auch mal mit seinen doch etwas mehr als 100 KG in die Menge und kauft Schmeisig noch während des Auftritts ´ne CD ab. Was für´n Typ, Hammer.

11:50 Uhr: Oha. Noch mehr Hammer: Hinter der Theke ist ein uralter Kumpel aus jungen Zeche Carl-Tagen. Ewig nicht gesehen. Da muss ich glatt ein paar Bier mehr trinken.

11:53 Uhr: Ansage Schmeisig: "Weil ich so früh noch kein Bier trinken kann, spielen wir jetzt ein Lied übers Kiffen." Endlich mal ´ne konsequente Band.

12:55 Uhr: Barb Wire Dolls. Meine Ohrstöpsel hab ich natürlich vergessen und der Ersatz ist nicht wirklich pralle. Na wat willste machen. Barb Wire Dolls werden zurzeit ja überall tierisch abgefeiert. Und so sympathisch mir auch ihre Geschichte ist, so sehr finde ich sie musikalisch überbewertet. Und weil das so ist, kann ich auch mit der Show der Band nicht viel anfangen. Aber alles halb so wild, gibt ja noch genug Highlights heute.

13:08 Uhr: Shitlers-Martin versucht mich mit vier Biermarken zu bestechen, da er heute noch nach Berlin muss und nicht so viel trinken kann. Haha, als ob ich bestechlich wäre. Der Auftritt von den Herren Shitlers war übrigens phänomenal!

15:40 Uhr: Und so zieht die Zeit weiter dahin wie im Fluge. Irgendwann merke ich, dass ich den rechten Ohrstöpsel überm Ohr hängen habe und danach auch endlich, dass ich dadurch rechts gar nix mehr höre. Hörsturz Nummer 10? Bitte nicht. Derweil zieht sich ein Typ auf der Toilette komplett aus, weil er seine Socken sucht. Wo auch immer der die vermutet hat.

15:42 Uhr: Wo wir bei dem Thema sind. Ich Trottel habe die Hose an, bei der der Reißverschluss immer aufgeht. Instinktiv greife ich jedes Mal auf dem Weg zur Toilette dorthin um zu gucken, ob der mal wieder offen steht. Und dann mach ich ihn zu. Drei Meter vom Klo entfernt. Macht echt überhaupt keinen Sinn.

21:39 Uhr: Das integrierte Festival der Volxmusik schießt natürlich die Tontaube ab. Dummerweise höre ich inzwischen nur noch einen Brei, was so scheiße ist, dass ich teilweise nicht einmal mehr die Songs erkenne. So langsam muss ich auch Tribut zollen. Seit 11 Uhr hier, seit 11 Uhr am Becher, alle geilen Bands gesehen, viel Spaß gehabt und das läuft natürlich darauf hinaus, dass die Pommesbude ruft. Also ab zum Bus.

22:30 Uhr: Und zu Hause, wow. Um 22:30 Uhr. Da hab ich ja mal richtig lange durchgehalten, haha. Das war´s dann für 2013. Ein Jahr mit echten Highlights geht zu Ende und wer den ganzen Rotz hier noch einmal abseits der digitalen Welt lesen möchte, dem sein an dieser Stelle schon mal verraten, dass Rüdi es tatsächlich geschafft hat, mich dazu zu überreden, die Konzert-Live-Ticker 2013 komplett als Buch zu veröffentlichen. Erscheint irgendwann Januar/Februar 2014, ca. 300 Seiten, blablabla. So, feddich is die Laube. Guten Rutsch und bis nächstes Jahr. Wie auch immer das dann hier aussehen mag.

Mehr oder weniger mitbekomme Bands: Schmeisig, The Shitlers, Barb Wire Dolls, Hotel Energieball, Crushing Caspers, TCHIK, The Idiots, Knochenfabrk, Massendefekt, Schliessmuskel, Die Mimmi´s, Abstürzende Brieftauben.

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 *) Die da ganz oben inne Ecke vergebenen Points (1.Zahl) beziehen sich ausschließlich auf die subjektive Qualität meines persönlichen Wohlbefindens an diesem Abend und haben somit nur sehr, sehr und vor allem sehr bedingt etwas mit den Bands selber zu tun. Die Zahl dient mir dazu, um mit nur einem Blick zu erkennen, ob es sich für mich im Alter lohnt, mich irgendwann mal an diesen Abend zurück zu erinnern. Der Rest ist ebenfalls für die Statistik: Das war Konzertbericht Nr. XX in 2012 (2.Zahl/2012) und in diesem Onlinzine der insgesamt XXX. Bericht (3. Zahl).