Samstag 29.03.25, 15:30 Uhr, 27. Spieltag, 1. Bundesliga (M), Allianz-Arena
& some Punkrock Ego Zeilen inkl. Descendents & Circle Jerks & Negative Approach (25.03.25 im Backstage, München)

Intro: Noch 11 Tage bis zum Spiel
(Ihr ahnt es schon)

München! Als gäbe es da eine Chance, sich innerhalb der Berichterstattung nur auf das Spiel zu beziehen. Nein, wer das hier regelmäßig liest, dürfte bereits befürchten, dass es der längste Bericht ever werden könnte. Alleine die Tatache, dass ich bereits 11 Tage vor dem Spiel anfange zu schreiben, ist sicher ein Indiz dafür, dass ich den Blog mangels eigenem Stammtisch im nie zuvor dagewesen Umfang einmal mehr zweckentfremden werde: Egoscheiße, unnötige Geschichten von früher (manch weiße Männer im gehobenen Alter können es einfach nicht lassen) und was meinem übertriebenen Mitteilungsbedürfnis sonst noch so vor die Füße fällt. Und dass wir im Rahmen dieses Auswärtsspiels sowas wie unseren Jahresurlaub in München und Umgebung verbringen werden, nimmt mir wirklich jede Chance, mich dem zu entziehen.

Nun bin ich mir ja durchaus bewusst, dass all das - völlig zurecht - die wenigstens von Euch interessiert. Auch daher haben die Kapitel wie gewohnt Überschriften, so dass Ihr schon jetzt bei Bedarf runterscrollen könnt. Alle anderen nehmen einfach 1-2 Tage Urlaub.

Und als ob das nicht schon Service genug wäre, sind hier die Kapitel, in denen es so gar nicht um den FCSP geht, mit rötlichem Balken markiert. So wie dieser:

Noch 7 Tage bis zum Spiel:
Die Verabschiedung 

Es gibt Menschen, die tragen T-Shirts, auf denen steht.... ach nee, sorry. Mich überkommt es schon mal, wenn ich Sätze irgendwie beginne und mir dann plötzlich auffällt, dass genauso ein Zitat beginnt, mit dem ich irgendwas verbinde. Also, noch mal:

Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass mich mein offener Umgang mit z.B. "psychischen Problemen" angreifbar machen würde. Ich sehe das anders und denke viel mehr, dass gerade dieser offene Umgang eine Angreifbarkeit minimiert. Zudem finde ich es auch nicht ganz unwichtig, dass Menschen mein Verhalten besser einschätzen können, um nichts falsch zu interpretieren. Das nimmt mir auch etwas den Druck, was irgendwer jetzt denken könnte, wenn ich gewisse Dinge mache (oder verweigere), die für viele schwer nachvollziehbar sind. So sind z.B. manche Situationen für mich belastend, die für andere ausgesprochen freudige Ereignisse sind. 

Heute habe ich aber keinen Bock auf solche Ernsthaftigkeiten und trotzdem geht es um diesen offenen Umgang, allerdings im Kontext einer deutlich relaxteren Thematik. Und warum denn auch nicht? Schließlich steht hier gegenüber ein neues Haus und die Neu-Nachbar*innen können jetzt immer voll hier rein gaffen und genau sehen was ich gerade mache. Bevor die jetzt denken, da was mega peinliches zu sehen, ergreife ich doch lieber wieder die Flucht nach vorne (weil die das hier bestimmt alle lesen, hüstel) und teile Euch allen mit, was hier z.B. bei so einer Verabschiedung von unserer Katze so passiert.

Das geht einher mit der Frage: Bin etwa nur ich so? Hab nur ich solche Anwandlungen oder gibt es da draußen noch mehr Menschen, die genauso Sachen machen, sofern die Vorhänge geschlossen sind?

Schon wieder viel zu viel Einleitung, Meister des Ausholens. Zeit konkret zu werden: Die Katzensitter*innen stehen so gut wie parat, also ist es Zeit für die Verabschiedung. Ich stelle mich vor die Katze, zeige im Halbsekundentakt auf sie und fange an zu singen: "Für immer mit Dir Mietzekatz, ob Du beißt oder kratzt, lieferst Du den Beweis, unsere Katz ist schwarz-weiß..." Dabei gehe ich ein Stück in die Knie und wackel ungelenk mit den Hüften und Kniegelenken. Ob das "normal" ist oder nicht: Das ist jetzt nicht unbedingt eine Kategorie, die mir wichtig ist. Aber ich möchte es dennoch wissen:

Gibt es da draußen Menschen, die ähnliche Anwandlungen haben und sich gelegentlich vergleichbar verhalten? Ich hoffe es so sehr!

katz

Noch 6 Tage bis zum Spiel:
Still lovin' Punkrock - Egogelaber

Eigentlich schon abgehakt, haben wir doch noch Eintrittskarten für das Descendents/Circle Jerks/Negative Approach-Konzert im Backstage zu München gezogen. Dort war ich schon mal vor (ich glaube) über 30 Jahren, kann mich aber nicht mal mehr daran erinnern kann, wer damals dort gespielt hat. Mein Prinzip ("keine 37,50 Euro für 'n Konzi" - eigentlich nicht mal 25!) hebel ich selber aus, wenn ich mir so anschaue, was diese Saison schon dank gesetzter Prioritäten an FCSP-Eintrittskartenkohle drauf gegangen ist. Das steht echt in keiner Relation, also nehmen wir den Gig halt doch noch irgendwie mit. Zur Finanzierung der nächsten Saison wäre ein Abstieg gar nicht so verkehrt. Ja: Aber!

Ich versuche mich zu erinnern: Circle Jerks haben wir zuletzt 2022 in Blackpool gesehen und Negative Approach habe ich bestimmt auch schon beäugt. Leider ist mein Gedächtnis schon länger nicht mehr in der Lage, solche zurückliegenden Infos abzurufen. Als ich in Sachen Konzertbesuche/-berichte noch deutlich aktiver war als heute und jährlich gut 100 Konzerte besucht habe, habe ich irgendwann mal angefangen, das halbwegs übersichtlich zu dokumentieren. Die Liste habe ich vor kurzem wiedergefunden. Sie startet mit 2004 im Grunde 15-20 Jahre zu spät und geht bis 2016, umfasst in diesen 12 Jahren 1.431 Bands, wovon die am häufigsten gesehene mit 62 Mal zu Buche steht. Vermutlich wird diese Band (fast) niemand von Euch kennen. Und das aus gutem Grund:

The Kleins, damalige Labelband von mir, die selbst 17 Jahre nach ihrem Label-Debut-Album noch als Running Gag herhalten muss, wenn es um die erfolgloseste Labelgeschichte ever geht. Wir haben damals vom ersten Album, welches (nach einem CD-Soli-Sampler) der Beginn von RilRec (Record-Label) war, ein durchaus reizvolles Teil gebastelt, in das wir nahezu unser ganzes Erspartes gesteckt hatten: 500 LPs mit extra dickem Klappcover, 180 Gramm fettes Vinyl, in der Hinsicht durchaus was für Vinyl-Liebhaber*innen. Leider kannte die Band - trotz zahlreicher Liveauftritte - hinter den Grenzen unseres Mikro-Kosmos kaum jemand und es war auch nicht gerade die beste Zeit, um ein Record-Label aus dem Boden zu stampfen. Und so saß ich am ersten offiziellen Verkaufstag, nach vielen geschalteten Werbeanzeigen im Plastic Bomb, Ox, etc. und professioneller Hilfe bei der Bemusterung, gespannt vor dem PC und wartete ebenso verzweifelt wie erfolglos darauf, dass endlich die erste Bestellung reinkommt. Haha, was war ich naiv.

Zum Glück habe ich das Ding damals trotzdem 10 Jahre lang durchgezogen und aus Fehlern zumindest ein wenig gelernt, bevor Tüddel von Hamburg aus das Ruder übernahm und die RilRec-DIY-Label-Geschichte nun auch schon seit 8 Jahren - besser als ich es je gemacht habe - weiterschreibt. Mir geblieben ist nur dieser noch längst nicht so alte Fanclub namens RILREC YOUTH. Damit wäre das mit dem (selbstironischen) Namen nun auch endlich mal geklärt. ;)

Wir haben im Laufe der Zeit damals selber insgesamt 19 The Kleins-LPs vertickt (und 35 von 1.000 produzierten CDs). Die Band ist ein paar mehr auf Konzerten los geworden und ein paar wenige liefen noch über den Vertrieb (Broken Silence), der uns später aufnahm und die Scheibe in den Backkatalog packte. Der Rest wurde auf diversen Soli-Bingo-Veranstaltungen und Tombolas als Preise rausgehauen (es soll Personen geben, die inzwischen über 10 Exemplare besitzen) oder ich bastelte daraus einen Bully als Hochzeitsgeschenk, in den wir unseren finanziellen Anteil legten, da die damals noch gemeinsam Glücklichen für einen solchen sparen wollten. Praktisch, dadurch gingen immerhin auch 8 Schallplatten samt Hüllen drauf. Aber ich schweife ab (das kann ich am besten). Zurück zum geplanten Konzertbesuch:

Mit der Band Descedents verbinde ich gar nicht so schöne Erinnerungen, sondern meine tatsächlich einzige "Nazi-Schlägerei" ever: Nach dem damaligen Konzert hatte sich draußen ein stadtbekannter Fascho zu sicher gefühlt, als er mit seiner puren Anwesenheit provozieren wollte. Was auch immer mich damals geritten hat, war mein tätlicher Reflex darauf der Anfang einer unschönen Kettenreaktion, an dessen Anfang der Fascho mit schmerzender Nase auf dem Boden lag und am Ende ich, während er sich längst verpisst hatte.

Tätliche Auseinandersetzungen waren nie wirklich meins. Ich hatte immer viel zu viel Schiss vor Schmerzen und Konsequenzen. Nur das Gemisch aus Alkohol, Gerechtigkeitssinn und Wut konnte mich schon mal - zum Glück ausgesprochen selten - so triggern, dass ich mich auf sowas einließ, um es spätestens am nächsten Tag zu bereuen.

Und so war es auch hier: Einige umstehende "Normalos" meinten, dass meine Aktion unangebracht gewesen sei, da der Typ ja "nur da rumgesessen" habe. Der Verweis auf seine menschenverachtende Haltung, aus der er auch keinen Hehl machte, verteidigten sie mit "na und, ist halt seine Meinung". Noch bevor ich verbal dagegen halten konnte, lag ich auch schon und über mir bildete sich ein Pulk von Menschen. Der Rest ist Teil der Kette und danach mied ich diese Gegend ganz bewusst. Inzwischen ist das alles sehr lange her und wirklich keine schöne Erinnerung.

So, blablabla, ich hatte euch ja im Intro gewarnt. Jetzt aber ab nach München zum Konzert. Und das war so:

Noch 5 Tage bis zum Spiel:
Circle Jerks, Descedents & Negative Approach
@Backtage, München, 25.03.25

Natürlich wusste ich das vorher: Auf der Bühne ausschließlich männlich gelesene Personen im gehobenen Alter. Eine Konstellation, die ich Konzerttechnisch schon länger meide, weil sie mich - auf und vor der Bühne - nach all den Jahren schlichtweg meistens langweilt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und das betrifft auch das Publikum, in dem - im Vergleich zu Gigs mit progressiven, frischen, neuen, diversen Bands - der Anteil dieser Personengruppe häufig ebenfalls überdimensional vertreten ist.

Dennoch stehen da heute zwei Bands auf den Brettern, auf die ich schlichtweg Bock habe und ich genieße es, dieses Konzert nicht in Wahlwohnsitznähe frequentieren zu "müssen". Denn da wo sich primär Männer gehobenen Alters aufhalten, ist der Anteil von "alten weißen Männern" leider oft ebenfalls - in Relation zu den anderen von mir beschriebenen Konzerten - hoch (ja, "Männer gehobenen Alters" und "alte weiße Männer"* ist in Anbetracht der üblichen Verwendung längst nicht das gleiche; es ist eine Frage der Schnittmenge).

Der Vorteil von München ist dabei, dass ich sie nicht zwangsläufig direkt er-, bzw. nicht aus "alten Tagen" persönlich kenne. Als (vor allem "früher") Teil einer aktiven Punk(rock)szene ist es alleine schon altersbedingt unumgänglich, dass mir einige "Männer gehobenen Alters" - wo ich entsprechend auch zugehöre - bei solchen Konzerten bekannt sind. Und häufig ist ein Wiedersehen auch Grund zur Freude. Nur leider hat sich auch unter diesen ein beträchtlicher Anteil bereits des öfteren als "alte weiße Männer" bewiesen, auf deren Gelaber ich schlichtweg keinen Bock mehr habe. Und da es mir leider, leider nach wie vor sehr schwer fällt, ihnen das beim angelabert werden auch direkt ins Gesicht zu sagen, kommt mir dieser Gig hier sehr gelegen.

Doch tatsächlich bin ich Publikumstechnisch durchaus überrascht: Unter den geschätzt gut 600 Besucher*innen sind durchaus einige jüngere Menschen und ein nicht unwesentlicher Anteil weiblich gelesener Personen. Und die hatten hoffentlich mindestens genauso viel Spaß wie ich. Wobei der Weg dahin für mich steinig war: Negative Approach sind nicht wirklich meins und auch nicht gerade das, was ich auf der Bühne als sympathisch bezeichnen würde. Ich habe nie verstanden, was daran cool ist, die Monitorboxen vollzurotzen (in dem Fall noch in einem selten gesehenen Streuwinkel) oder den kompletten Auftritt mit dem Rücken zum Publikum zu zocken. Dafür war dann auch nach ner halben Stunde Ruhe im Karton.

negative

Im Anschluss musste ich mir leider eingestehen, dass mich diese scheiß Hochsensibilität derzeit mehr in den Klauen hat, als ich vor dem Gig bereit war einzusehen. Bevor Circle Jerks endlich loslegen, setze ich mich auf eine der dreireihigen Stufen, die rings um den Bereich vor der Bühne gebaut sind. Und da merke ich plötzlich, wie der Geräuschpegel der Gespräche voll auf mich einprasselt. Es fühlt sich an, als wären das mindestens 100 Grüppchen, bestehend aus je 5-6 Leuten, in dessen Mitte ich überall gleichzeitig stehe und die sich alle an mir vorbei schreiend unterhalten, wobei natürlich alle gleichzeitig schreien. Ich stecke meine Gehörschutzstöpsel wieder in die Ohren, halte zusätzlich die Filteröffnungen zu, während ich meinen Kopf in die Hände lege und die Augen schließe, bis es endlich weitergeht. Verdammt, das ist echt nicht cool.

Circle Jerks schaffen es, mich da irgendwie wieder rauszuholen. Die ca. 45 Minuten werden in ca. 5 Blöcken durchgespielt, zwischen denen Sänger Keith Morris ganz viel redet, damit Zander Schloss und Co. mal durchatmen können. Letztgenannter war vor nicht gar nicht allzu langer Zeit noch in unserem lokalen autonomen Lieblingswürfel namens Wageni zu Gast und stand zusammen mit "unserem" Pascal Briggs auf der Bühne, um ein paar ruhigere Klänge zum Besten zu geben. Dieses tempohafte Dauereingeprügel auf den Bass mit 66 Jahren ist da garantiert ne andere Hausnummer. Never Mind, Zander. Wir werden alle nicht jünger. ;) 

circle

Mit Descedents kommt dann auch das dritte Schlagzeug auf der Bühne zum Einsatz. Kennt mensch in meiner Punkrock-Liga ja eher selten. Und natürlich begeistern sie mich noch einen Ticken mehr, als Circle Jerks. Sympathisch und musikalisch einfach ein Fest.

Weniger sympathisch die Security: Als ein junger Typ nach dem Crowdsurfing von ihnen in den schmalen Graben vor der Bühne gezogen wird und dieser es von dort irgendwie auf die Bühne schafft, wo er einmal fröhlich hin und her läuft, greift die Security knallhart zu. Ja, brauch ich auch nicht, diese Selbstdarsteller. Aber das, was dann passierte, war maßlos überzogen. Ein Niederringen, was durchaus an Schmerzgriffe von Cops erinnert und schon sprang Drummer Bill Stevenson während des Songs hinter seinem Schlagzeug hervor, um dem Einhalt zu gebieten. Danach zog die Security den Typ zwar noch hinter die Bühne, zum Glück war er kurz danach aber wieder im äußerst aktiven Mob vor selbiger zu sehen.

desce

Und wo wir gerade bei uncoolen Menschen sind: Hartplastikbecher in die Menge zu schmeißen ist eh schon scheiße. Aber gefüllte mit Schmackes nahezu waagerecht nach vorne ins Publikum zu pfeffern, sprengt so komplett mein Vorstellungsvermögen, was mit solchen Leuten nicht stimmt.

Tja, Fazit: Schönes Konzert. Aber wenn ich das mit anderen Gigs vergleiche, die mich derzeit einfach deutlich mehr reizen (siehe oben) und für die ca. 6 bis 10 Euro aufgerufen werden (jede*r gibt innerhalb dieser Preisspanne, was sie*er kann und/oder will), dann würde ich tatsächlich die "alten Helden" (sic!! No use for an idol/Hero!) links liegen lassen und mir nen schönen Abend vor 30 bis 100 Menschen mit Cat Piss Portion oder ähnlich erfrischenden Kombos gönnen. 

Die Rückfahrt mit der S-Bahn zur Unterkunft verläuft zum Glück easy, da wir recht flott draußen sind und nicht lange warten müssen.

Ach ja, der Schuppen als solcher: Ich konnte mich wirklich an nix von früher erinnern. Aber es ist ein verdammt geiler Laden, wenn auch deutlich oberhalb der Kapazitäten, die ich bevorzuge. Viva Con Agua haben auch fleißig gesammelt, nur auf dieses bayerische Bier ("Helle") werde ich wohl niemals klar kommen. Inzwischen habe ich mich zwar geschmacklich etwas daran gewöhnt, aber die Scheiße ist, dass mensch das so runterkippen kann, als sei es Wasser. Nach drei Halben ziehe ich aber bewusst meine persönliche Notbremse. Gut, dass ich das inzwischen kann. Gute Nacht!

MATCHDAY!
morning has broken

7:27 Uhr: Endlich! Und ja, ich bin immer so früh wach.

Fazit aus der Urlaubswoche: München ist halt nicht Hamburg und auch nicht Brighton. Nett hier, aber. Empfehlungen aus der Woche: Das vegane Wirtshaus Bodhi und das vegane Restaurante Siggis im Gärtnerplatzviertel. Auch ganz nett ist das daneben liegende queere Glockenbachviertel und in Sachen Street Art sei Euch für nächste Saison das Bahnwärter Thiel-Gelände ans Herz gelegt. Ansonsten naja. (Ach ja: G.A.S.-K. - Kürzel von der Redaktion geändert - empfiehlt noch das Glockenspiel am Rathaus. ;) )

7:41 Uhr: Die Nervösität steigt. Ich muss regelmäßigen Leser*innen nicht mehr erklären, warum Stadien am Arsch der Heide für mich eine psychische Herausforderung sind. Zur Ablenkung ein Blick zurück für alle die, die nicht hier sind/sein werden oder sich nicht selber um Karten kümmern mussten: Vermutlich das erste Mal seit der Digitalisierung von Tickets bekam mensch diese nicht unmittelbar nach der Bestellung im FCSP-Away-Ticketshop zum Ausdrucken zugemailt oder konnte sie direkt aus dem Ticketshop runterziehen/ausdrucken. Es dauerte stattdessen 3 Tage, bis mensch einen Link bekam, sich dann über ein Portal der FC Bayern München AG namentlich (+Anschrift +Gebutsdatum) registrieren durfte und von dort aus dann seine Tickets abrufen konnte. Vorteil: So fühlt mensch sich bereits Wochen vor dem Spiel gut überwacht.

tix

7:53 Uhr: Ding Dong, keine Werbung, aber eine kleine Empfehlung für Menschen, die gerne ihr Verhalten reflektieren: Der MagischerFC-Blog hat wieder beeindruckende Zeilen ins Netz gestellt und unmittelbar nachdem ich das gestern gelesen hatte, passiert uns folgendes: Wir fahren mit der Straßenbahn und sitzen direkt an einer Tür. Eine Tür entfernt von uns steigen - eine Station bevor wir aussteigen müssen - ca. acht weitere FCSP-Fans ein. Als wir (ebenfalls als FCSP-Fans erkennbar) aussteigen, stimmen sie lautstark FCSP-Liedgut an und hauen dabei allesamt im Takt gegen die Fensterscheiben. Vielleicht, damit wir es/sie auch draußen noch wahrnehmen. Unweit unseres verlassenen Platzes in der Bahn befinden sich unter anderem eine Mutter mit kleinem Kind und ein älteres Paar von - geschätzt - schon recht deutlich über 80 Jahren. Ja, ich weiß, ganz schön spießig, auch wenn - vielleicht ist es euch gar nicht aufgefallen - ich gar keine eigene Wertung vorgennommen habe.

Die Reaktionen auf den Artikel sind übrigens (soweit ich das überblicke) erwartungsgemäß verhalten. Widersprechen will so wirklich niemand. Die Zustimmung ist allerdings auch überschaubar. Wie war das mit der Solidarität, solange es nicht auf Kosten der eigenen Privilegien, Gewohnheiten und liebgewonnener Ritualien etc. geht? Genau.

8:22 Uhr: Als wäre das nicht schon "nichts darf Mann mehr machen/sagen/tuten" genug, erwarten uns in der Arena angeblich englische Verhältnisse: Speis und Trank dürfen nicht mit in den Block genommen werden. Kein Besaufen mehr im Sitzen, kein ständiges Nachschub holen während des Spiels, kein fröhliches Senfherumgeschmiere. Meine Güte, was bleibt uns denn dann noch vom Stadionerlebnis? Ich darf doch als Veganer eh schon nix essen, jetzt darf ich nicht mal mehr was trinken und vermutlich darf ich das auch nicht einmal sagen. 

Disclaimer: Ich verzichte darauf, Ironie und andere rhetorische Formen zu kennzeichnen.

Bevor sich die falschen angesprochen fühlen: Wirklich geil finde ich das auch nicht, auch wenn ich durchaus auch Vorteile in der Regelung sehe. Daher hätte ich an der Stelle tatsächlich einen konstruktiven Vorschlag: Obwohl es überhaupt nicht darum geht (die Intention in München ist wohl eher das Thema Wurfgeschosse über die Ränge hinaus, vermute ich zumindest), hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn zukünftig während des Spiels kein Alkohol mehr ausgeschenkt wird. In der Halbzeit können dann die Stände gerne wieder öffnen (meinetwegen +10 Minuten nach Wiederanpfiff, damit auch alle versorgt werden) und die Getränke auch gerne mit reingenommen werden. Auch wenn die Argumente allseits bekannt sind, gerne nochmal:

1. Nervt es, wenn sich während des Spiels ständig (die gleichen) Leute an einem vorbeidrängeln und ja: Die meisten davon waren nicht nur mal eben pinkeln, sondern kommen mit mehreren Bierbechern wieder rein, die im Regelfall auch nicht in gänzlicher Fülle am Gruppenziel ankommen. 2. Hält es eventuell mal ein paar Leute davon ab, das Stadionerlebnis primär zum saufen zu nutzen und gar nix mehr vom Spiel mitzukriegen (auch wenn ich immer sage, dass jede Person ihr Stadionerlebnis nach eigenem Wunsch zelebrieren mag, sind wir hier vielleicht doch an der Stelle, wo die Vergabe des Tickets an andere mehr Sinn machen würde). 3. Finde ich es persönlich völlig ok, wenn Menschen trotzdem während des Spiels gerne ein Bier trinken, sofern diese sich im Griff haben. Die jetzt deswegen komplett einzuschränken fände ich auch uncool. Deswegen wäre das mit dem beschränkten Zugang zum Alkohol vielleicht ein guter Kompromiss. Jaja, ich weiß: Regulierungswahn und Caterer-feindliches Geschreibsel.

Ab zum Stadion - the final countdown

11:03 Uhr: Jetzt aber schnell!! Die U6 bringt uns in 20 Minuten sitzend vom Sendlinger Tor nach Fröttmaning und noch in der U-Bahn-Station, direkt am Ende der Rolltreppen geht es dann los mit dem "Erlebnis Allianz-Arena":

ubahnverkauf

11:47 Uhr: Laut Gäst*inneninfo gelangen U-Bahn-Fahrer*innen nicht mehr "über die Esplanade zum Eingang", sondern "über den Fußweg an der Fröttmaninger Heide" zum Gäst*inneneingang. Zur Abreise sollen wir jedoch ("wie in der Vergangenheit") die Esplanade Süd nutzen, um zurück zur U-Bahn zu gelangen. Beschildert ist all das allerdings nicht. Das hieße hinsichtlich der Ankunft an dieser Stelle links rum. Also gehen wir rechts.

stadionaussen

12:11 Uhr: Und schauen uns ein wenig um. Viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht. Außer zwei Jugendliche, die erfolglos versuchen einen LASK-Sticker von eine Stadionübersichtstafel, die wir gerade studieren, zu entfernen. Als sie wieder gehen kommt ein anderer Typ hinzu, stellt sich neben uns und sagt - uns als FCSP-Fans wohl nicht erkennend - bezugnehmend auf die erfolglosen Kids: "Nu macht den scheiß Pauli Aufkleber da ab!". Cool, das wird bestimmt ein interessantes Gespräch. Ich: "Welchen PAULI-Aufkleber?". Er: "Den da!". Er zeigt auf den schwarz-weißen Aufkleber, auf den ein großes 1908 steht. Ich: "Da hast du aber echt verdammt wenig Ahnung vom Fußball, wenn Du meinst, dass das ein St. Pauli-Aufkleber sei." Schweigen. Ich: "St. Pauli und Bayern mögen sich übrigens." Er: "Das ist mehr so ein persönliches Ding". Abgang. Ach mensch, ich hätte mich so gerne noch weiter unterhalten.

Stattdessen gehen wir zu zwei Personen mit offiziellen FCB-Steward-Westen und fragen, wie wir denn nun von hier am besten zum Gäst*innen-Block gelangen. Sie zeigt mit dem Finger zum südöstlichen Durchgang und sagt: "Ohne jede Gewähr, aber letztens sind da welche hergegangen." Ich: "Sorry, ich dachte, das sei eine Standardfrage für Stewards." Steward, die Ironie offenbar nicht verstehend: "Kein Problem, macht nichts." Argh.

Lenken wir doch besser nochmal kurz ab und erfreuen nochmal kurz die Punkrockgemeinde mit einem Insider: Neues Betätigungsfeld, Hillerox

12:27 Uhr: Ein Ordner erklärt uns dann, dass wir tatsächlich komplett zur U-Bahn zurück müssen und dann den anderen Ausgang nutzen. All diejenigen, die das Gäst*inneninfo erst gar nicht lesen (ich bin mir sicher, dass viele Fans überhaupt nicht wissen, dass es so etwas bei jedem Auswärtsspiel gibt), dürften überwiegend ebenfalls den falschen Weg genommen haben.

Von hier gibt es jedenfalls keinen direkteren Weg zum Gäst*innen-Eingang. Also zurück via U-Bahn-Durchgang. Das sind insgesamt nachgemessene 2,34 km. Wow! Wir lassen das Freundschaftsgrillen schließlich Freundschaftsgrillen sein und erreichen unser vorläufiges Ziel Stunden später. Grob.

Aber gut, dass wir uns anfangs "verlaufen" haben. Hier über ne Stunde auszuharren ist sicher auch kein Fest. Auch wenn es auf dem Weg dorthin diverse Urinal-Dixis gibt. Wenig verwunderlich, dass Personen, für die Urinale nicht in Frage kommen, einmal mehr benachteiligt werden. So gibt es lediglich zwei-drei Kabinen-Dixis direkt an der U-Bahn und im weiteren Wegesverlauf lediglich noch ein einziges auf ca. halber Strecke. Danach herrscht dann wieder die pure Männer-Fußball-Welt, so wie die gemeinen Verantwortlichen sie sich vorstellen. 

Am Ende unseres Fußmarsches befinden wir uns immerhin nicht mehr "am Arsch der Heide", sondern eine ganze Heide weiter: Ein sehr kleiner Platz am Ende einer Brücke mit direktem Parkhauszugang und ansonsten nix. Nicht schön hier, aber wir sind ja auch nur away-Fans.

Bei dem Weg: Schon jetzt möchte ich den berühmten Grimming-Preis verleihen. Nirgendwo in und um teutsche Stadien herum gucken die Cops grimmiger als hier.

13:15 Uhr: Die Tore öffnen wie angekündigt pünktlich 2:15 Stunden vor Spielbeginn und wir stehen, um möglichst viele Phobien flach zu halten, wie gewohnt früh an. Bei mir ist die Filzerei easy, bei S. etwas intensiver, aber alles noch im grünen Bereich. 

Inside

Für Veganer*innen gibt es Falafel-Wraps und Schnitzel-Semmel, beides nicht probiert. Wie bereits oben erwähnt, darf all das nicht mit den Block genommen werden. Auch das hier nicht:

gebrannte

Hmm, lecker, Gebrannte. Und tatsächlich nervt mich das mit dem Verbot ein wenig. Die Gewohnheit sieht im Regelfall das hier vor (wobei es nicht mal ne Rolle spielt, ob das Bier alkoholhaltig ist oder nicht): Vor dem Spiel ein-zwei Getränke im Block und während des Spiels pro Halbzeit nochmal eins. Und schnell erwischen wir uns dabei, bei den Pinkelgängen vor dem Spiel den üblichen Satz einzubinden: "Soll ich noch was mitbringen?" Verdammt!

Ja, großes Thema. Doch da ein Ordner in unserem Block sich während des Spiels ständig durch unsere Reihen drängt, um Raucher*innen mit Stadionverbot zu drohen, blieb mir leider dann doch nichts anderes übrig:

becher

Bätsch! Danke an den Profischmuggler für die heißen Tipps.

Der Umlauf ist übrigens komplett offen im Mittelrang. Bayern-Fan passiert FCSP-Fan und wieder zurück und das gefällt natürlich. 

umlauf

Und auch die Blocktrennung im Stadioninneren ist quasi nicht vorhanden:

blocktrennung

Was mir gänzlich unbekannt war und auch erstaunt: Im Unterrang sind unter unserem Block, also hinter den Eckfahnen, nochmal Stehplätze. Genauso wie hinter der Eckfahne links von uns, also der Torauslinie entlang. Warum erstgenannte nicht als Gäst*innen-Steher dienen entzieht sich meiner Logik, erklärt aber scheinbar die Nummer mit dem Verzehrverbot aka potentielle Wurfgeschosse. Laut Stadionplan bezieht sich das Verbot jedoch auch auf die anderen Bereiche hinter den Toren, die komplett Heimbereich sind. Also geht es wohl doch eher um die Zweiklassengesellschaft Kurve-Gerade? Tatsächlich deckt auch diese Theorie nicht die komplette Wahrheit ab. Aber Ihr dürft gerne selber grübeln. Hier der Plan dazu und in den Sektoren 3 und 4 (grün/blau) gilt das Verbot. So stand es jedenfalls irgendwo, find ich aber nicht mehr und irgendwo stand auch was von Spuckschutz und ey... im Grunde auch scheißegal.

Viel wichtiger und einmal mehr ein leidiges Thema: Die WC-Situation. Wer bitte schön lässt so einen Scheiß bauen? Lange WC-Gänge, von wo aus mehrere kleine Räume abgehen, in denen sich dann im - wie üblich binär geregeltem - Bereich für Männer mal 6(?) WC-Kabinen oder 3(?) WC-Kabinen plus Pinkelrinne für 3 Personen befinden. Ungewohnte Schlangen schon weit vor dem Spiel und wie üblich war es im Bereich für (so ausgeschildert) Frauen noch viel katastrophaler.

Ansonsten ist es im Innenbereich dann deutlich besser, als erwartet. Viel Platz, gute Sicht (tausend mal besser als in Dortmund, trotz einer Kapazität von auch immerhin 75.000) und für die Banner sind sogar Drahtseile mit Karabinerhaken über die Banden gespannt.

karabiner

Es gibt auch ein Awareness-Konzept, welches das Scannen eines QR-Codes auf der Anzeigetafel vorsieht, falls mensch dieses in Anspruch nehmen will. Das muss dann allerdings auch schon vorausschauend erledigt werden, da diese Einblendung während des Spiels nicht mehr wiederholt wird.

banner
Foto bei Foto Club Soul Galore

Das Spiel steht heute unter dem Motto "Kein Platz für Rassismus" (FCSP) / "Rot gegen Rassismus" (FCB), beide Teams laufen dazu mit Sondertrikots auf. Aus unserer Kurve schallt es "Alle zusammen gegen den Faschismus". Gänsehaut, hätte aber bei uns im Mittelrang gerne noch etwas druckvoller sein können.

rotgegen

Tja, die Stimmung: Auf unseren Stehern im Oberrang wird alles gegeben, wir versuchen auch unser bestes, aber es ist nicht so easy, wenn der Hauptkern oberhalb von einem und nicht unterhalb oder daneben ist.

steher

Die Stadionbeschallung: Anfangs denke ich noch, das könnte mal erträglich werden, als immerhin Freddie Mercury aus den Boxen dröhnt. Doch dann wird es irgendwann nur noch grausam. Schlager-/Folklore-Bayern-Songs reihen sich aneinander und immer wieder dazwischen "FC Bayern, Stern des Südens", was sogar unmittelbar nach Schlusspfiff gespielt wird und jeden Jubel übertönt. Auch wenn ich vorweg greife: Das ist ganz, ganz grausam. Eine vernünftige Verabschiedung der Spieler wird durch überlaute und unnötige Stadionbeschallung im Keim erstickt.

schalparade

Ich weiß, ich springe heute irgendwie viel hin und her. Dazu gehört auch der Zeitpunkt, an dem ich bereits zum dritten Mal in dieser Saison mit Axel von WIZO verwechselt werde. Beim nächsten Mal sage ich einfach, ich sei es.

Noch was positives: Als der Stadionsprecher 3-4 Spielernamen unseres Teams vollständig verlesen hat und unser Nachnamen-Mitgegröle wahrnimmt, schwenkt er auf "nur die Vornamen vorlesen" um, inklusive Ersatzbank. Nett. Deshalb schnell noch was negatives: Das Eishockeymäßige NULL-Geschreie bei neuen Spielständen. Warum sicher dieser Scheiß auch immer so in teutsche Fußballstadien verbreitet hat.

Apropos Aufstellung: Hauke Wahl fehlt aus privaten Gründen, dafür spielt Adam Dźwigała und natürlich steckt bei der Info direkt ein dicker Klos im Hals. "Private Gründe" klingt gar nicht gut und wir wünschen von Herzen alle Kraft und Energie, was auch immer die Ursache ist.

innen

Auf dem Feld machen wir es mal wieder so richtig gut und ich kann mir echt nicht helfen, aber ich finde dieses Bayern-Team alles andere als sympathisch. Diskutiererei, Theatralik und in was für einem Geschleiche ausgewechselte Spieler das Feld verlassen, ist schon rekordverdächtig und kommt extrem arrogant rüber. By the way hätte Schiri Badstübner gerne noch 1-2 Minuten drauf packen können.

z abgang

Unterm Strich steht ein achtbares Ergebnis, welches schöngeredet zumindest das Torverhältnis stabil hält.

Zurück machen wir den gleichen Fehler, wie auf dem Hinweg. Wir ignorieren, dass wir jetzt eigentich andersrum zurück gehen sollen, da wir aus der Ferne sehen, wie die Ordner*innen diejenigen von uns, die auch den Hinweg zurück nutzen, gewähren lassen. Also gleichen Weg zurück. Auf dem Weg befinden sich alle ca. 100 Meter Ordner*innen mit Feuerlöscher, keine Ahnung warum. Vermutlich weil sowas wie ein kleines Waldstück an den schmalen Weg grenzt, der bei Dauerregen vor dem Spiel natürlich schnell in Brand gesetzt ist.

Als wir endlich an der U-Bahn-Station ankommen, sperren Cops unseren Durchgang ab, während auf der anderen Seite die Leute durchgelassen werden. Geil, wieder alles falsch gemacht. Dennoch ein hoch auf die Polizei-Logik: Offener Umlauf, Blocktrennung quasi nicht vorhanden, nach dem Spiel offene Wege in alle Richtungen, aber hier muss jetzt natürlich erstmal abgesperrt werden. Während vereinzeltes Gepöbel ("Ey, lasst uns durch!") uns zur großen Überraschung auch keinen Vorteil verschafft, gehen rechts und links am Rand die Leute von uns plötzlich einfach zum Gleis. Die Cops machen auch keine Anzeichen diese zu stoppen. Also gehen wir hinterher, während in der Mitte die Leute weiterhin verharren. Ich habe absolut nicht kapiert, was das alles soll. In der U-Bahn heißt es dann, dass diese Gassen für Leute offen waren, die den Zug kriegen mussten. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Mich bewahrte das jedenfalls möglichweise vor der üblichen Panikattacke in solchen Situationen.

Ende vom Lied: Sportlich Hut ab und schade. Stadionerlebnis mit Licht und Schatten, insgesamt alles recht freundschaftlich (wenn wir Cops und vereinzelt Ordner*innen mal ausblenden), aber unterm Strich dann eher ungeil. Alles subjektiv, ausschließlich auf die eigenen Erlebnisse beruhend. That's it. Glaub ich. Gute Nacht! 

Credits

Mehr sportliche Kompetenz gibt es wie gewohnt beim Millernton.

Die Kommentarspaltenfunktion liegt am Stammtisch aus.

*) "„Alter weißer Mann“ wird gerne im gesellschaftlichen Zusammenhang benutzt, als Synonym für jemanden, der seine ausgeprägten Privilegien nicht reflektiert, vielleicht sich ihrer nicht einmal bewusst ist, der eine (sehr) konservative Haltung hat, für Veränderung wenig aufgeschlossen ist und findet, dass ihm eigentlich viel in dieser Welt zusteht (...) Aber es gibt „alte weiße Männer“ auch in weiblichem Gewand oder ganz jung. Mit dem Begriff Freiheit verbinden sie den Erhalt oder sogar Ausbau ihrer Rechte, welche Kosten andere dafür tragen, wird ausgeblendet, ist vielleicht sogar dissoziiert." Und genau diesen gibt es leider auch sehr häufig im Punk(rock). Quelle: t2informatik